Die Tyrannentöter-Gruppe als Symbol der Demokratie

Im Jahr 514 v. Chr. sollen die beiden Athener Harmodios und Aristogeiton den schriftlichen Quellen nach Hipparchos, den Bruder des Tyrannen Hippias, während der Panathenäen, dem athletischen Fest, das alle vier Jahre stattfand und zu dem Athleten und Besucher aus ganz Griechenland teilnahmen, getötet haben und selbst an diesem Tag ums Leben gekommen sein, woraufhin die Athener für die beiden Verstorbenen eine Statuengruppe errichten ließen (zu den historischen Ereignissen, siehe Hdt. 5, 55−58). Die Tyrannis, die Herrschaft von Einzelnen, fand in Athen bereits im 7. Jh. v. Chr. kurzzeitigen Einzug und wurde unter Peisistratos, dem Vater von Hippias und Hipparchos, um 560 v. Chr. wieder aufgenommen (Lotze 2007, 42. 46 f.).

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